„Ohne Fotografie ist der Moment für immer verloren, so als ob es ihn nie gegeben hätte.“(Richard Avedon)

Aus diesem Grund bleibt es, die Impressionen des Augenblicks festzuhalten, die Momente einzufangen sei es Menschen auf Reisen, Landschaften und Stimmungen oder einfach nur die Begegnung mit der Natur. So hat mich die Fotografie fast mein ganzes Leben lang begleitet und ich fing damit schon als kleiner Bub an, als mir mein Vater eine einfache Fotobox, wohl noch ein Relikt aus seiner Jungendzeit, zum Geburtstag schenkte.

Ich konnte es kaum erwarten bis bei Dunkelheit der erste Rollfilm eingelegt wurde, begleitet von den mahnenden Worten meines Vaters, ich solle mir jedes Motiv gut überlegen, denn die Rollfilme seinen schließlich sündhaft teuer. Weitere Erklärungen haben sich erübrigt, denn bei diesen alten Kameras gab es nichts einzustellen, weder Belichtungszeit, noch Blende und auch der „Sucher“ war mit den Jahren so trüb geworden, dass man die Motive nur schwerlich erkennen konnte.

Und so entstanden dann gleich auch die ersten „wundervollen“ Aufnahmen, wohlüberlegt mit ruhiger Hand und als Motive mussten häufig meine Eltern, als auch unser Hund herhalten, ob sie nun wollten oder nicht. Bei meinen Eltern war dies nicht immer so einfach, denn sie fanden es nicht sonderlich erbaulich, ständig von mir auf Celluloid gebannt zu werden und so kam es hin und wieder vor, dass der ein oder andere Film schlichtwegs nicht von der Entwicklung zurückkam.

Ich glaube es war mein 8. oder 9. Geburtstag, andere Kinder bekamen neue Fahrräder und bunte Roller, aber in Anbetracht unserer misslichen finanziellen Situation gab es für mich ein Überraschungsgeschenk in Form einer „neuen“ Kamera, da meine Bilder bisher als überaus gelungen betrachtet wurden. Ich weiß bis heute nicht aus welch verborgenem Fundus mein Vater dieses „Schätzchen“ ans Tagelicht brachte, für mich war jedoch meine Voigtländer Bessa das größte Geschenk, das man sich vorstellen konnte.

Nun boten sich mir mit dem Einstellen von Blende und Belichtungszeit ungeahnte Möglichkeiten und völlig neue Perspektiven. Auch die Möglichkeit nun auf einem Film bis zu 24 Bilder belichten zu können – was natürlich die Sache auch verteuerte – freute mich ungemein. Wiederum folgten ganze Serien von „Portraitaufnahmen“ unseres Hundes und meiner Eltern.

Die Ära der Polaroid Sofortbildkameras jedoch ist ohne Spuren zu hinterlassen an mir vorüber gegangen, obwohl mich mein Vater immer wieder von der hervorragenden Qualität überzeugen wollte, stieß mich allein schon dieser merkwürdige Geruch beim Abziehen der Folien von dieser revolutionären Technik ab. Gleichfalls konnte ich die Begeisterung meines Vaters mit dem Aufkommen der Kompaktbildkameras in keinster Weise teilen, wo dann alles plötzlich so einfach wurde. Ich erinnere mich so oft wie er schimpfte, als ein Teil der Fotos am Ende nicht mehr automatisch zurückgespult wurde und irgendwo im Film unterging. 

Ein großer Teil der Fotos dieser Webseite sind jedoch noch mit analoger Technik fotografiert worden, wie zum Beispiel die Fotos von Indien und Nepal. Auch habe ich mich bemüht, diese Fotos so wenig als möglich mit Photoshop nachzubearbeiten, um sie möglichst authentisch zu belassen. Die damalige Canon AE 1, revolutionär in der Technik, war auf meinen Reisen durch Indien und Nepal ein treuer Begleiter, da absolut unverwüstlich, egal ob Sandstürme oder Monsunregen, stand sie mir viele Jahre immer zur Seite.

Heutzutage bleibt mir leider bis auf unsere gemeinsamen Reisen oder kurze Ausflüge in die Natur neben meiner Praxistätigkeit leider relativ wenig Zeit zum Fotografieren. Umso mehr freue ich mich, wenn ich Ihr Interesse für ein gemeinsames Fotoshooting geweckt haben sollte, dann kontaktieren Sie mich gerne.

Kontakt

Ihr Name*

Ihre E-Mail-Adresse*

Betreff

Ihre Nachricht